Fastenhirtenwort: „Hab Mut, steh auf!“

Fastenhirtenwort: „Hab Mut, steh auf!“

Fastenhirtenwort: „Hab Mut, steh auf!“

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Fastenhirtenwort: „Hab Mut, steh auf!“

Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ (Mk 10,49) lädt Erzbischof Heiner Koch im diesjährigen Hirtenwort dazu ein, die Fastenzeit als geistliche „Schule des Mutes“ zu leben – im Vertrauen darauf, dass Christus Hoffnung schenkt und zu einem neuen Anfang ruft.

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Erzbischof Koch beschreibt die Fastenzeit als Zeit des Innehaltens, in der der Christ der eigenen Müdigkeit, Resignation und Angst ehrlich ins Auge sieht – und aus Stille, Gebet und hilfreichen Gesprächen neue Kraft gewinnt. Umkehr, Versöhnung und ein mutiger erster Schritt werden so zum Weg in die Freiheit und zur erneuerten Freude des Osterglaubens.  

Im Hirtenwort erinnert der Erzbischof daran, dass einfache, „glatte“ Lösungen der Komplexität unserer Zeit oft nicht gerecht werden – und dass gerade deshalb der Ruf zum Aufstehen und Weitergehen umso dringlicher ist: persönlich, kirchlich und gesellschaftlich. Die Hoffnung auf Christus bleibe dabei die tragende Grundhaltung, die über das Heilige Jahr hinausweist.  

Konkret fordert das Hirtenwort zu geistlicher Praxis in der Fastenzeit auf: zur Besinnung, zur Unterbrechung des Alltags, zur Prüfung der Lebensausrichtung – und zur bewussten Hinwendung zum Sakrament der Versöhnung. Wer erkennt, was „bedrückt“, könne innere Kraft für einen neuen Anfang finden.  

Zugleich verbindet der Erzbischof den geistlichen Aufbruch mit Verantwortung im kirchlichen und öffentlichen Leben: Er ermutigt zur Mitarbeit in den anstehenden Wahlen der Gemeinde- und Pfarreiräte sowie der Kirchenvorstände und ruft dazu auf, demokratische Wahlen bewusst und verantwortet wahrzunehmen – als Dienst am Gemeinwohl und an der Würde jedes Menschen.  

Das Fastenhirtenwort kann einen geistlichen Impuls für die kommenden Wochen stiften – im persönlichen Gebet wie auch im Austausch. Es endet mit der Zusage: Auf dem Weg zum Osterfest ist Christus selbst Hoffnung und Erlösung – „Er macht uns Mut. Er ist unser Mut.“

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/Maximilian Hofmann

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